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Stromerzeugung für Privathaushalte

Allgemeine Empfehlungen für den Betrieb einer privaten Solaranlage

In letzter Zeit treten vermehrt Probleme bei Installationen auf, in denen elektronische Geräte in Haushalten mit Photovoltaik-(PV-)Systemen betrieben werden.

Für empfindliche elektronische Geräte wie Dosierstationen, Frequenzumrichter und andere Steuerelektronik, die auf kurze Stromunterbrechungen oder Verschiebungen von Phasen­spannung/-strom reagieren können, ist es nicht empfehlenswert, sie an Wechselrichterausgänge anzuschließen, die ausschließlich für Überschussverbraucher (z. B. Boiler, Direktheizungen oder elektrische Heizsysteme) vorgesehen sind – denn dort treten diese Störungen üblicherweise nicht auf.

Dieses Problem kann auch auftreten, wenn Geräte an Notstromausgänge angeschlossen sind (also an Ausgänge, die bei Netzausfall über den Batteriespeicher des PV-Systems versorgt werden).
Beim Umschaltvorgang zwischen Wechselrichterbetrieb und öffentlichem Netz kann es zu einer kurzen Spannungsunterbrechung kommen, die sich negativ auf empfindliche Geräte auswirkt, insbesondere auf Frequenzumrichter.

Normale elektrische Stromkreise, die direkt mit dem öffentlichen Versorgungsnetz verbunden sind, sind deutlich weniger anfällig für solche Störungen und mögliche Spannungsspitzen.
Daher sollten alle kritischen Geräte an netzgekoppelte Stromkreise angeschlossen werden, bei denen der Wechselrichter den Energieexport durch Anpassung des Phasenwinkels von Spannung und Strom regelt.

Es sollten stets Produkte namhafter Hersteller verwendet werden, da diese eher den erforderlichen technischen Normen entsprechen und stabilere Ausgangsparameter gewährleisten, wodurch das Risiko solcher Probleme minimiert wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei PV-Installationen ist eine korrekte Erdung sowie der Einsatz von Überspannungsschutzgeräten im gesamten Netzwerk und insbesondere bei empfindlicher Elektronik.
Wenn Erdung oder Überspannungsschutz falsch installiert sind, können sowohl während des Wechselrichterbetriebs als auch bei Gewittern oder elektrostatischen Entladungen erhebliche Spannungsspitzen auftreten.


Empfohlene Schutzkomponenten:

Überspannungsschutzgeräte (SPD)
Sicherungs-/Lasttrennschalter vor dem SPD


All diese Maßnahmen sollten bereits bei der Planung der Elektroinstallation berücksichtigt werden.
Diese Empfehlung gilt insbesondere für Installationen, die nicht durch ein vollständiges Schutzkonzept abgedeckt sind.

Eine Vernachlässigung der richtigen Schutzmaßnahmen kann zur irreversiblen Beschädigung empfindlicher elektronischer Komponenten führen – darunter Dosiersysteme, Fernsteuerungs­einheiten sowie Frequenzumrichter in Umwälzpumpen und Wärmepumpen.